Informationen zum externen Innovationsmanager

Das Innovationswesen eines Unternehmens erfordert vielfältige Qualifikationen. Ein guter Innovationsmanager muss technisches Know-how haben und sich auf betriebswirtschaftlichem Terrain sicher bewegen können. Außerdem benötigt er einen umfangreichen Methodenkoffer, der sowohl Kreativitäts- und Moderationstechniken als auch Methoden der klassischen und modernen Produktentwicklung enthält. Agile Arbeitsweisen und moderne Entwicklungs-, Dokumentations- und Kommunikationswerkzeuge muss er genauso beherrschen, wie Themen der Unternehmens- und Menschenführung. Darüber hinaus ist er gleichzeitig Projektmanager, Zukunftsforscher, Controller und Geschäftsfeldentwickler. Selbstverständlich sind ihm modernes Marketing und die vielfältigen Vertriebsmöglichkeiten im digitalen Zeitalter geläufig. Und weil all das noch nicht ausreicht, kennt er sich außerdem mit den Wirrungen von Finanzinstrumenten aus, die der Unternehmens- und Projektfinanzierung dienen.

Hand aufs Herz: Wie viele Fach- und Führungskräfte gibt es wirklich, die all diese Qualifikationen mitbringen? Erfahrungsgemäß gibt es nur sehr wenige, deren Marktpreis entsprechend hoch ist.

Deshalb hat es nicht verwunderlich, dass Innovationsmanager oder
Innovationsberater häufig nicht auf allen Gebieten gut aufgestellt sind.
Stattdessen haben sich unterschiedliche Spezialisierungen entwickelt. Mit der
Konsequenz, dass unter ein und demselben Begriff sehr unterschiedliche
Qualifikationsprofile vorzufinden sind. Dementsprechend finden sich in
Unternehmen, die keine eigenen, interdisziplinären Innovationsabteilungen
haben, typischerweise einzelne Innovationsmanager, die entweder in der
Entwicklungsabteilung, der Marketing- oder der IT-Abteilung vorzufinden sind.
Seltener sind Innovationsmanager, die dem Produktmanagement zugeordnet werden.
In der Unternehmensführung oder als Stabsstellen unterhalb der Geschäftsleitung
findet man die Innovatoren nur sehr selten.

Ein Großteil der Innovationsmanager ist demnach in einer Fachabteilung
tätig. Entsprechend ihrer Verortung in einer Fachabteilung werden sie oftmals natürlich
auch mit Aufgaben des operativen Tagesgeschäftes betraut. Durch die damit
verbundenen Abhängigkeiten der Fachabteilungen schwindet die notwendige Distanz
zum operativen Geschäft und die Fähigkeit anders
zu denken
nimmt ab. Das ist nicht optimal.

Aber auch eigenständige Innovationsabteilungen haben mit
Herausforderungen zu kämpfen. Denn je größer das Unternehmen wird, desto
schwieriger wird es für eine einzelne Abteilung die Eigenheiten der eigenen
Organisation bei der Entwicklung von Innovationen zu berücksichtigen. Es gibt
zahlreiche Beispiele aus Konzernen, deren Innovationseinheiten Lösungen an der
eigenen Organisation vorbei entwickelt haben.

Natürlich gibt es auch Unternehmen ohne Innovationsmanager. Diese haben ein ganz anderes Problem: Sie benötigen jemanden, der sich um Innovationen kümmert.

Der externe Innovationsmanager

Wir bieten mit unserem Angebot externer Innovationsmanager ein vielseitiges
Beratungsprodukt für jedes Unternehmen, das entweder über gar kein geregeltes
Innovationswesen verfügt oder aber Mitarbeiter, die für das Thema Innovation
zuständig sind, vorwiegend in Fachabteilungen beschäftigt. Unser externer
Innovationsmanager ist praktisch Ihre externe Ressource, auf die Sie bei Bedarf
zurückgreifen. Dabei entscheiden Sie, ob der externe Innovationsmanager nur
eine beratende Rolle im Hintergrund einnimmt oder ob er operativ mitgestaltet.
Es ist außerdem möglich, dass ihr persönlicher, externer Innovationsmanager
soweit im Hintergrund bleibt, dass er nur gelegentlich einem Ansprechpartner,
z.B. einem internen Innovationsmanager, als Sparringpartner dient.

Verfügt ein Unternehmen über kein Innovationswesen, sollte dringend jemand
eingestellt werden, der sich um Innovationen kümmert. Anfangs kann unser
externer Innovationsmanager die ersten Schritte übernehmen. Gerne steht er
Ihrem Unternehmen auch dauerhaft sowohl operativ als auch nur als
Sparringpartner oder Coach zur Verfügung. Gerne hilft der externe
Innovationsmanager auch dabei, vorhandenes Personal im Innovationswesen zu
schulen oder einen möglichen Bewerber weiter zu qualifizieren.

Verfügt ein Unternehmen über Mitarbeiter, die in Fachabteilungen für
Innovationen zuständig sind, kann der externe Innovationsmanager diese
unterstützen. Denn ein externer Innovationsmanager agiert losgelöst vom
Tagesgeschäft und unterliegt einem anderen Leistungsdruck als ein Mitarbeiter
einer Fachabteilung. Seine Ergebnisse sind in der Regel schneller verfügbar und
die Perspektive des Außenstehenden mit regelmäßigen neuen Eindrücken bleibt
erhalten. Auch in diesem Fall steht unser externer Innovationsberater Ihrem
Unternehmen dauerhaft sowohl operativ als auch nur als Sparringpartner oder Coach
zur Verfügung und schult ihr Personal.

Natürlich kann unser externer Innovationsmanager auch in einem
Unternehmen mit einer eigenständigen Innovationsabteilung Engpässe beseitigen.
Allerdings würden wir in diesen Fällen eher die klassische Beratung auf Tagesbasis
empfehlen, da dies bei nur punktuellen Einsätzen kostengünstiger ist.

Und das Beste: Wir bieten die Leistungen unseres Innovationsmanagers bedarfsgerecht auf Abruf ohne Abnahmeverpflichtung an. Es besteht keine monatliche Mindestabnahme für Stunden- oder Tagessätze. Die Einsätze werden monatlich im Voraus mit dem Kunden geplant, um die nötige Verfügbarkeit der Innovationsmanager zu gewährleisten.

Arbeitsweise und Kosten des externen
Innovationsmanagers

Unser externer Innovationsmanager arbeitet bei Ihnen vor Ort, an einem
anderen von Ihnen bestimmten Ort oder remote. Die Einsätze planen wir mit Ihnen
in der Regel monatlich im Voraus. Dazu führt unser Innovationsmanager
mindestens einmal monatlich ein Gespräch mit seinem Ansprechpartner in Ihrem
Haus.

Wichtig: Es gibt keine Mindestabnahme für Stunden- oder Tagessätze. Und auch
dann, wenn Sie unseren Innovationsmanager mal eine Weile nicht aktiv brauchen, führen
wir auch ohne aktive Einsätze ein Mindestmaß an Recherchen zu Themen durch, die
Ihr Unternehmen betreffen. Denn wir können Sie nur dann dauerhaft richtig
beraten, wenn wir im Hinblick auf Ihre Aktivitäten auch selbst auf dem
Laufenden bleiben. Die Ergebnisse werden Ihnen monatlich in einem kurzen Report
sowie im Rahmen des obligatorischen Planungsgesprächs zur Verfügung gestellt.

Die Kosten: Die Kosten für den externen Innovationsmanager setzen sich aus zwei Bestandteilen zusammen: einer Einrichtungsgebühr sowie den verbrauchten Stunden- und Tagessätzen.

Zu Beginn des Einsatzes kommt unser externer Innovationsmanager zu Ihnen und nimmt die wichtigsten Informationen persönlich auf, klärt die anfänglichen Rahmenbedingungen und lernt Sie kennen. Anschließend richtet er Ihr Profil in unseren Systemen ein. Für diese ersten Schritte erheben wir eine Einrichtungsgebühr in Höhe von 350,00 € (netto). Diese enthält auch die Anfahrt und ggf. Übernachtungskosten innerhalb Deutschlands.

Die Stunden- und Tagessätze liegen jeweils netto bei 99 € pro Stunde (remote) oder 1.200 € pro Beratertag zu 9 Stunden inkl. Fahrtkosten und ggf. nötiger Unterkunft.

Eine Mindestabnahme für Stunden- oder Tagessätze gibt es nicht. Am Monatsanfang findet ein kurzes, obligatorisches Regelgespräch mit Ihnen statt. Darin wird ihr monatlicher Bedarf erfragt. Wir empfohlen allerdings, eines von drei möglichen Flatrate-Paketen zu buchen, um die nötige Kapazität und einen Preisnachlass zu sichern. Und auch die Durchführung von Recherchen oder die Aktualisierung eines individuellen Technologieradars benötigt im Bedarfsfall mehrere Stunden.

Folgende Flatrates mit günstigeren Stunden- und Tagessätzen bieten wir Ihnen

Minimum-Flat

900 € (netto)

  • 10 Stunden (remote)
  • z.B. für ein Technologiemonitoring

Bei einer Mehrnutzung liegt der reduzierte Stundensatz bei 90 € (netto).*

* Nur bei Verfügbarkeit!

Fair-Flat

5.500 € (netto)

  • 4 Tage vor Ort und
  • 10 Stunden (remote)

oder

  • 65 Stunden (remote)

oder

  • 5 Tage vor Ort
  • z.B. für das Management eines FuE-Projektes

Bei einer Mehrnutzung liegt der reduzierte Stundensatz bei 85 € (netto) und der reduzierte Tagessatz bei 1.150 € (netto).*

* Nur bei Verfügbarkeit!

Maximum-Flat

19.999 € (netto)

  • 16 Tage vor Ort und
  • 32 Stunden (remote)
  • z.B. zwecks Durchführung eines Piloten

Die Verfügbarkeit in Vollzeit wird gewährleistet.

Typische Arbeiten für den externen
Innovationsmanager

Unser externen Innovationsmanager berät Sie in allen Belangen des
Innovationswesens. Je nach Bedarf, können einzelne Tätigkeiten, wie z.B.
Recherchen, die Pflege eines Technologie-Radars oder die Durchführung von
Workshops beauftragt werden oder aber der Innovationsmanager berät sie
strategisch, agiert als Coach oder Sparringpartner. Natürlich gehören auch die
Beratung oder Verwaltung von mit dem Innovationswesen in Verbindung stehenden
Akti